Mein Vater war Schallplatten-Produzent, und so habe ich schon als kleines Kind häufiger Zeit in Tonstudios verbracht. Ich empfand die Räume mit deutlich reduziertem Hall bereits damals als sehr angenehm. Inzwischen habe ich mein eigens Ton- und Filmstudio, das ich noch extremer mit Absorbern bestückt habe, denn bei Musikaufnahmen will man den Raum nicht annähernd schalltot haben. Bei Sprachaufnahmen hingegen heißt es: je weniger Reflexionen, desto besser.

In einem der besten Tonstudios für Sprachaufnahmen habe ich ein Dutzend der teuersten Mikrofone, Preamps und Kanalzüge getestet, um das zu finden, was am besten zu meiner Stimme passt. Es wurde der Klassiker Neumann TLM 103 und ein SPL Channel One Mk3. Hinzu kommen die richtigen Einstellungen beim De-Esser, De-Klicker, Equalizer, Kompressor und Limiter. Über die Jahre hatte ich außerdem Sprechunterricht bei diversen Lehrern. Hier das Resultat:

»Das Parfum« von Patrick Süskind.
»Der bemalte Vogel« von Jerzy Kosinski
Das erste Kapitel von Max Stirners »Der Einzige und sein Eigentum«.
Jenseits der Moral.
David Friedman »Das Räderwerk der Freiheit«.

Mein Demo-Reel:


Hier noch ein Artikel aus dem alten Studio, aber mit einem bemerkenswerten Text — leider nicht von mir.

Sprechen vor dem Mikro ist eine Sache, aber vor der Kamera ist alles schwieriger, weil man nicht schneiden kann (auch noch im alten Studio gedreht):

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